In einer aktuellen Studie wurde der Einfluss eines 12-wöchigen mehrkomponentigen Wassertrainings auf die Bradykinesie bei Menschen mit Parkinson untersucht. Die Teilnehmer zeigten signifikante Verbesserungen in verschiedenen Tests, die Beweglichkeit und Kraft bewerten. Besonders auffällig waren die Fortschritte in der Bradykinesie und der Gehgeschwindigkeit. Allerdings wiesen die Ergebnisse darauf hin, dass die positiven Effekte nach der Nachbeobachtungszeit nicht aufrechterhalten werden konnten. Dies legt nahe, dass eine fortlaufende Therapie notwendig ist, um die erreichten Verbesserungen zu stabilisieren. Die Studie umfasste 28 Personen in den Stadien 1-3 der Hoehn und Yahr Skala. Die Ergebnisse könnten wichtige Impulse für zukünftige Therapieansätze geben. Weitere Forschung ist erforderlich, um die Langzeitwirkungen solcher Trainingsprogramme zu verstehen.