Die isolierte REM-Verhaltensstörung (iRBD) gilt als wichtiger Vorläufer für neurodegenerative Erkrankungen. In einer neuen Übersichtsarbeit wurden die Perspektiven von Patienten und medizinischem Fachpersonal zur Risikokommunikation untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass es an systematischen Ansätzen zur Risikodisclosure mangelt. Patienten wünschen sich umfassende Informationen über ihre Erkrankung, während Fachleute mit ethischen Herausforderungen konfrontiert sind. Trotz der erkannten Bedeutung wird das Thema nicht konsequent in die klinische Praxis integriert. Die Studie hebt die Notwendigkeit hervor, individuelle Prognosen klarer zu formulieren. Ein strukturierter Ansatz zur Risikokommunikation könnte beiden Seiten helfen. Die Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke für zukünftige Entwicklungen in der Patientenversorgung.