Ein 60-jähriger Mann entwickelte nach 32 Jahren Methamphetamin-Konsum Parkinsonismus. Zunächst bemerkte er einen leichten Tremor, der sich über Jahre stabil hielt. Mit 59 Jahren traten jedoch Gangstörungen auf, die sich schnell verschlechterten. Bildgebende Verfahren zeigten keine auffälligen Veränderungen im Gehirn. Allerdings wiesen spezielle Scans auf eine reduzierte Dopaminaufnahme hin. Die Behandlung mit Levodopa führte zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome. Diese Fallstudie wirft Fragen zur neurotoxischen Wirkung von Methamphetamin auf. Langfristiger Konsum könnte möglicherweise ähnliche neurodegenerative Prozesse wie bei Parkinson auslösen.