In der aktuellen Studie wird motorisches Lernen in sehr kurzen Zeiträumen untersucht. Dabei wird zwischen Mikro-Online- und Mikro-Offline-Lernen unterschieden. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Lernstrategien stabil sind und von individuellen Eigenschaften abhängen. Besonders interessant ist, dass Patienten mit Parkinson im nicht-medikamentösen Zustand unterschiedliche Lernmuster aufweisen. Während das Mikro-Online-Lernen in frühen Phasen dominiert, wird das Mikro-Offline-Lernen später wichtiger. Diese Erkenntnisse könnten helfen, das Verständnis von Lernprozessen bei Parkinson zu vertiefen. Zudem wird deutlich, dass es nicht nur einen Weg zum erfolgreichen Lernen gibt. Die Studie legt nahe, dass individuelle Unterschiede eine bedeutende Rolle spielen.