In einer aktuellen Studie wurde die Acetylcholin-Dynamik im Striatum bei Parkinson untersucht. L-DOPA bleibt die effektivste Therapie, führt jedoch häufig zu Dyskinesien. Die Forscher fanden heraus, dass die zeitliche Organisation der Acetylcholin-Signale entscheidend für die Bewegungssteuerung ist. Bei Dopaminmangel wird die langsame rhythmische Aktivität von Acetylcholin gestört. Dies beeinträchtigt die Bewegungskoordination und verstärkt die Dyskinesie. Interessanterweise konnte das Medikament Amantadin die langsame zeitliche Struktur wiederherstellen. Diese Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung der cholinergen Signalgebung für die Funktion des Striatums. Die Erkenntnisse könnten neue Ansätze zur Behandlung von Parkinson und Dyskinesien inspirieren.