Eine aktuelle Studie beleuchtet die Rolle der Mikrobiota bei der Parkinson-Krankheit. Der Metabolit taurochenodeoxycholsäure (TCDCA) zeigt eine signifikante Korrelation mit dem Schweregrad der Erkrankung. Bei Mäusen führte eine Erhöhung von TCDCA zu einer Beeinträchtigung der Blut-Hirn-Schranke und verstärkte motorische sowie gastrointestinale Defizite. Die Forschung zeigt, dass TCDCA über die TGR5-Signalübertragung in glatten Muskelzellen wirkt. Diese Erkenntnisse könnten neue Ansätze zur Behandlung von Parkinson eröffnen. Eine spezielle Bakterienstamm-Supplementierung zeigte vielversprechende Ergebnisse. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese eines Zusammenhangs zwischen Darm, Blut-Hirn-Schranke und Gehirn. Weitere Forschung ist notwendig, um die genauen Mechanismen zu verstehen.