Blasenfunktionsstörungen sind ein häufiges Problem bei Parkinson-Patienten, das oft übersehen wird. Diese Übersichtsarbeit beleuchtet die Herausforderungen, die Urologen bei der Behandlung dieser Patienten haben. Es wird empfohlen, Beta-3-Agonisten als erste Therapieoption zu nutzen, um die Nebenwirkungen von Anticholinergika zu minimieren. Zudem wird die Sicherheit von Onabotulinumtoxin-A für Parkinson-Patienten hervorgehoben. Die Studie diskutiert auch die Unterschiede zwischen Parkinson und Multipler Systematrophie. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Urologen und Neurologen wird als entscheidend erachtet. Die Optimierung der Parkinson-Behandlung kann auch die urologischen Symptome verbessern. Diese umfassende Analyse bietet wertvolle Einblicke für die klinische Praxis.